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	<title>Vino Croatia &#187; Kroatischer Wein</title>
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	<description>VinoCroatia.com ist ein WeinfÃ¼hrer fÃ¼r Kroatien mit Tipps fÃ¼r den Kroatien Weinliebhaber.</description>
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		<title>Kroatischer Wein</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 06:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adria24</dc:creator>
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Um den kroatischen Wein noch erfolgreicher im touristischen Angebot zu platzieren, also in den Restaurants, Hotels, Bars und Vinotheken, aber auch durch die direkt Vermarktung in den Kellern der Weinstraßen, und um ihn auf den Weltmärkten erfolgreich zu präsentieren, müssen einige offensichtliche strukturelle Probleme in der kroatischen Weinindustrie behoben werden. Dies betrifft vor allem die [...]]]></description>
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<p align="justify">Um den kroatischen Wein noch erfolgreicher im touristischen Angebot zu platzieren, also in den Restaurants, Hotels, Bars und Vinotheken, aber auch durch die direkt Vermarktung in den Kellern der Weinstraßen, und um ihn auf den Weltmärkten erfolgreich zu präsentieren, müssen einige offensichtliche strukturelle Probleme in der kroatischen Weinindustrie behoben werden. Dies betrifft vor allem die Erhältlichkeit einzelner Weine. Wie wir bereits gesagt haben (und wie das Beispiel Sloweniens zeigt), sind in der Welt der Spitzenweine die Mengen nicht das Hauptkriterium für gute Exportergebnisse. Aber obwohl der Durchbruch auf den westlichen Märkten wünschenswert wäre, wo der Weinbau eine glänzende Rolle in der Werbung für den kroatischen Tourismus spielen könnte, stützt sich die kroatische Weinindustrie doch auf den Absatz im Lande, der sich während der Tourismussaison erheblich verstärkt. Die kroatischen Weine, das wiederholen wir, müssen ein Teil des Images von Kroatien als einer immer beliebteren Tourismusdestinationen sein, und sie müssen ein integraler Bestandteil des kroatischen Tourismusprodukts werden. Um das zu erreichen, müssen die wichtigsten kroatischen Weinmarken verhältnismäßig breit erhältlich sein, was wiederum nicht negativ auf die bereits erreichten Qualitätsstandards einwirken darf. Die führenden kroatischen Winzer, besonders die aus den ausgesprochenen Tourismusregionen Istrien und Dalmatien stehen vor einer kom- plizierten Aufgabe: nicht der Versuchung der Hyperproduktion nachzugeben, die notwendigerweise die Qualität des Weins zunichte machen würde, aber auch keinen Mangel an ihren wichtigsten Sorten zuzulassen, wie es im Jahre 2004, insbesondere mitten in der Tourismussaison, in einigen der wichtigsten Tourismuszentren Istriens und Dalmatiens passiert ist. Neben der Gewährleistung von adäquaten Mengen, was in Zukunft nur durch die Anpflanzung neuer Weinberge geschehen kann, ist die zweite aktuelle Frage die Standardisierung der Qualität. Kroatien hat bisher außer einigen istrischen Malvasias und Plenkovi?s Zlatan Plavac keine verlässlichen Marken in seinen Tourismusgebieten, die jedes Jahr wenigstens ein annähernd ähnliches Qualitätsniveau erreichen und die sich im breiteren Handel befinden. Die Standardisierung der Qualität ist eine Bedingung für die Anerkennung und den langfristigen Markterfolg der kroatischen Weine, vor allem derer von mittlerem Rang, die in den Restaurants am meisten konsumiert werden. Und drittens investieren die kroatischen Winzer, außer den istrischen, gegenwärtig nicht genug in die Werbung für ihren Wein. Bisher konnte sich die kroatische Weinindustrie weder systematischer Formen der Weinwerbung rühmen, noch einzelner Marketingerfolge, die als generelle Modelle der Bewerbung dienen könnten. Wir hoffen, dass dieser komprimierte Weinführer einen positiven Impuls gibt, der diesen Zustand verändern hilft.<del datetime="2007-10-04T05:25:28+00:00"></del></p>
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		<title>Entwicklungsrichtungen des kroatischen Weinbaus</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 06:22:47 +0000</pubDate>
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Die internationalen Erfolge von Ivan Enjingi und Andro Tomi?, oder auch die hervorragenden Besprechungen, die Vlado Krauthaker und Ivica Mato?evi? von Hugh Johnson erhalten haben, weisen sehr klar die Hauptrichtung f&#252;r die Entwicklung der kroatischen Weinindustrie. Es handelt sich nat&#252;rlich um die st&#228;ndige Qualit&#228;tsverbesserung der Weine. Kroatien kann nur durch die Erzeugung kompromissloser Qualit&#228;tsweine, wenn [...]]]></description>
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<p align="justify">Die internationalen Erfolge von Ivan Enjingi und Andro Tomi?, oder auch die hervorragenden Besprechungen, die Vlado Krauthaker und Ivica Mato?evi? von Hugh Johnson erhalten haben, weisen sehr klar die Hauptrichtung f&uuml;r die Entwicklung der kroatischen Weinindustrie. Es handelt sich nat&uuml;rlich um die st&auml;ndige Qualit&auml;tsverbesserung der Weine. Kroatien kann nur durch die Erzeugung kompromissloser <a target="_blank" title="Qualit&auml;tsweine " href="http://www.wein-vinum.de/ ">Qualit&auml;tsweine</a>, wenn m&ouml;glich aus autochthonen Sorten (wobei Dalmatien mit dem Plavac und Istrien mit dem Malvasia gegen&uuml;ber Slawonien hier erheblich im Vorteil sind), ein wichtiges und gesch&auml;tztes Weinland werden. Auf dem Weltmarkt dominiert schon seit mehreren Jahren der Trend, dass das Interesse an einheimischen Sorten w&auml;chst, vor allem wenn es sich um die kleineren Weinerzeugerl&auml;nder handelt. Aber die st&auml;ndige Qualit&auml;tssteigerung muss vor allem von den Erzeugern selbst betrieben werden. Wie die istrischen Winzer durch ihre j&auml;hrliche Schau Vinistra bedeutende Qualit&auml;tsstandards f&uuml;r den Malvasia aufgestellt haben, so m&uuml;ssten auch die dalmatinischen Produzenten einen Wettbewerb f&uuml;r den Plavac begr&uuml;nden oder eine Gesellschaft, die die Qualit&auml;t der einzelnen Plavac kontinuierlich beobachtet und den Wein nicht nur aufgrund seiner geographischen Herkunft, sondern auch aufgrund einer regelm&auml;&szlig;igen j&auml;hrlichen Weinverkostung in Kategorien einstuft. Ein derartiges System wird bereits seit f&uuml;nfzehn Jahren in &Ouml;sterreich angewendet, das in eben dieser Periode auch die Renaissance seines Weins erlebt hat. Weiterhin m&uuml;ssten klare Verfahren f&uuml;r die Produktion einzelner Weine festgelegt werden. Andro Tomi?, der Sch&ouml;pfer des hervorragenden Pro?ek Hectorovich, hat vorgeschlagen, die Produktionsmethoden verschiedener Pro?ektypen gesetzlich zu regeln und Qualit&auml;tsunterschiede zwischen den Pro?eks zu definieren, die zu den wichtigeren kroatischen Weinen geh&ouml;ren. Neben dem st&auml;ndigen Beharren auf strengeren Kriterien und einer konstanten Verkostung, &Uuml;berpr&uuml;fung und Beurteilung der Weine muss die zweite Hauptentwicklungsrichtung des kroatischen Weinbaus die schnelle Privatisierung der noch verbliebenen gro&szlig;en staatlichen Erzeuger sein. Denn es ist eine Tatsache, dass die besten kroatischen Weine alle von privaten Winzern produziert werden. 2004 wurden endlich die gro&szlig;en und bedeutenden Kutjeva?ki Podrumi privatisiert, aber noch immer befinden sich Tausende Hektar gl&auml;nzender slawonischer Weinberge in staatlichem Besitz, die die Trauben f&uuml;r einige der besten Weine in diesem Teil Europas geben k&ouml;nnten. Und schlie&szlig;lich ist eine der n&ouml;tigen Entwicklungsrichtungen des kroatischen Weinbaus die engere Zusammenarbeit mit den Gastronomen. Die Gastronomie und die Weinproduktion stehen in einem nat&uuml;rlichen Zusammenhang miteinander. Es muss entschieden mehr getan werden, damit die Restaurantbesitzer lernen, welche kroatischen Weine zu einem bestimmten kulinarischen Stil angeboten werden sollten und was das Spezifische dieser Weine ist. Die Restaurants und Hotels sollten genau wie die in der Champagne oder der Toskana st&auml;ndige Ausstellungs-, Informations- und Verkaufspunktdes kroatischen Weinbaus werden. Zu all dem sollte die Anpflanzung neuer Weinberge vor dem Beitritt zur EU hinzukommen, wenn die Ausweitung der Weinberge gesetzlich beschr&auml;nkt werden wird.</p>
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		<title>Erneuerung der Weinberge in Norddalmatien</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 05:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adria24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dalmatien]]></category>
		<category><![CDATA[Kroatischer Wein]]></category>
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Der Zagreber Badel, der leider hauptsächlich mittelmäßige Weine auf den Markt bringt und dies manchmal mit Etiketten von Weingütern aus angesehenen Weinregionen (wie dem Plavac Ivan Dolac von Hvar), hat sich auf die außerordentlich bedeutende, fast revolutionäre Aktion der Erneuerung der Weinberge in Norddalmatien eingelassen. Im Hinterland von Zadar betreibt Badel die Anpflanzung von etwa [...]]]></description>
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<p align="justify">Der Zagreber Badel, der leider hauptsächlich mittelmäßige Weine auf den Markt bringt und dies manchmal mit Etiketten von Weingütern aus angesehenen Weinregionen (wie dem Plavac Ivan Dolac von Hvar), hat sich auf die außerordentlich bedeutende, fast revolutionäre Aktion der Erneuerung der Weinberge in Norddalmatien eingelassen. Im Hinterland von Zadar betreibt Badel die Anpflanzung von etwa vierhundert Hektar neuer Weinberge. Dies ist wahrscheinlich die größte Einzelaktion der Neuanpflanzung von Wein in Kroatien. Es handelt sich vor allem um internationale rote Sorten. Erst in fünf bis sechs Jahren werden wir sehen, ob Norddalmatien, und insbesondere das Gebiet um die Stadt Zadar, das Potential für die Produktion ernst zu nehmender Rotweine hat. Aber es ist vollkommen offensichtlich, dass sich die Weine aus Norddalmatien noch lange nicht mit den Weinen von Hvar und Pelje?ac vergleichen können, weder in ihrem Renommee noch im Preis. Alles in allem müssen die Weine aus dem Zadarer Hinterland im Angebot der dalmatinischen Rotweine noch lange die zweite Geige spielen. Im Moment ist realistisch gesehen das einzig Wichtige, dass dort wieder Weinberge angelegt werden und dass eine vergleichsweise moderne und reine Vinifikation eingerichtet wird. Alles, was mehr Ehrgeiz erforderte, steht im Moment hintan. Aber wir wollen uns wiederholen: Im Fall von Badel handelt es sich vielleicht um die ambitionierteste Investition in den dalmatinischen Weinbau, und als solche verdient sie uneingeschränkte Anerkennung.</p>
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		<title>Die wichtigsten Sorten im kroatischen Weinbau</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 05:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adria24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kroatischer Wein]]></category>
		<category><![CDATA[Weinsorten]]></category>

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1. Babi? &#8211; Eine einheimische rote Traube Mitteldalmatiens, die den gleichnamigen manchmal sehr hochwertigen Wein ergibt.
2. Bogdanu?a &#8211; Die einheimische weiße Traube, die wahrscheinlich von der Insel Hvar stammt, wird mit Pro?ek verschnitten.
3. Cabernet Sauvignon &#8211; Die sehr bekannte internationale rote Sorte bringt mittelmäßige Resultate in Istrien.
4. Cabernet franc &#8211; Wird ebenfalls fast nur in [...]]]></description>
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<p align="justify">1. Babi? &#8211; Eine einheimische rote Traube Mitteldalmatiens, die den gleichnamigen manchmal sehr hochwertigen Wein ergibt.<br />
2. Bogdanu?a &#8211; Die einheimische weiße Traube, die wahrscheinlich von der Insel Hvar stammt, wird mit Pro?ek verschnitten.<br />
3. Cabernet Sauvignon &#8211; Die sehr bekannte internationale rote Sorte bringt mittelmäßige Resultate in Istrien.<br />
4. Cabernet franc &#8211; Wird ebenfalls fast nur in Istrien vinifiziert.<br />
5. Chardonnay &#8211; Hervorragende istrische und slawonische Weine.<br />
6. Crljenak &#8211; Eine autochthone dalmatinische Traube, die in Kroatien nicht mehr angebaut wird, die aber weltberühmt ist: es handelt sich um den kalifornischen Zinfandel, der aus Dalmatien nach Amerika gelangt ist.<br />
7. Debit &#8211; Eine weiße, im Mittleren Dalmatien verbreitete Sorte mit Herkunft aus Italien.<br />
8. Gra?evina (Welschriesling) &#8211; Der Gra?evina oder La?ki Rizling bildet die Grundlage der modernen Weinindustrie Slawoniens.<br />
9. Grk &#8211; Eine einheimische weiße Traube von der Insel Kor?ula, die große Weine ergeben könnte: Bisher ist der einzige ernstzunehmende Erzeuger Branimir Cebalo aus Lumbarda.<br />
10. Hrvatica &#8211; Trotz ihres Namens ist die rote Traube auch in Italien verbreitet. Einst wurde in Umag aus der Hrvatica der sehr beliebte gleichnamige Rose produziert.<br />
11. Istarska Malvazija (Istrischer Malvasia) &#8211; Die wichtigste Sorte Istriens, die die große englische Weinschriftstellerin Jancis Robinson in ihrem klassischen Buch ?Vines, Grapes and Wines? als von den anderen Malvasias verschieden beschrieben hat. Sie stellte die Frage, ob es sich überhaupt um einen Malvasia handele.<br />
12. Mara?tina &#8211; Eine weiße Sorte, die wahrscheinlich aus Italien stammt. Sie wächst auf den dalmatinischen Inseln und kommt sehr oft in einen Pro?ek-Verschnitt.<br />
13. Merlot &#8211; Merlot wird seit langem in Istrien mit überwiegend durchschnittlichen Resultaten gezüchtet. Es lohnt sich abzuwarten, was der Slawone Krauthaker aus seinem Merlot machen wird.<br />
14. Momjanski Mu?kat (Momjaner Muskat) &#8211; Der Muskat, der im westlichen Istrien gezüchtet wird, ist angeblich in Wahrheit ein weißer Muskat oder Muscat de petit grains, also die bedeutendste Traube aus der großen Muskatfamilie; der Momjaner Muskat ergibt glänzende Dessertweine.<br />
15. Bijeli Pinot (Weißburgunder) &#8211; Er ist recht verbreitet in Istrien, wo er zusammen mit dem Chardonnay den hervorragenden und günstigen Aura Mato?evi?s ergibt.<br />
16. Sivi Pinot (Grauburgunder) &#8211; Erfolgreich in Istrien und Slawonien: der von Enjingi ist ganz ungewöhnlich.<br />
17. Crni Pinot (Rotburgunder) &#8211; Wird schon lange in Slawonien angebaut, aber ohne besondere Resultate. Vlado Krauthaker könnte vielleicht aus dieser edelsten roten Traube der Welt auch in Kroatien einen respektablen Wein machen.<br />
18. Plavac Mali &#8211; Die wichtigste rote Traube in Kroatien und die wichtigste Traube in Dalmatien überhaupt. Es handelt sich um eine autochthone dalmatinische Sorte, die wahrlich große Weine ergeben kann. Er ist nicht zu verwechseln mit dem völlig inferioren Veliki Plavac.<br />
19. Po?ip &#8211; Eine einheimische weiße Traube von Kor?ula, aus der Spitzenweine erzeugt werden.<br />
20. Rizling (Riesling) &#8211; Beim Riesling benutzt man in Kroatien (und Slowenien) das Attribut ?rajnski? (rheinisch), um ihn vom La?ki Rizling bzw. Gra?evina zu unterscheiden. Ivan Enjingi und PPK Kutjevo sind die einzigen bedeutenden Produzenten von Wein aus dieser großartigen weißen Sorte.<br />
21. Rizvanac (Müller-Thurgau) &#8211; Rizvanac ist der kroatische Name des Müller-Thurgau, einer ertragreichen, nicht besonders beeindruckenden Kreuzung aus Riesling und Silvaner.<br />
22. Sauvignon blanc &#8211; Gedeiht in Slawonien und Medjimurje. In einigen Jahren wird sich sein Potential in Istrien zeigen, wo ihn Ivica Mato?evi? 2003 angepflanzt hat.<br />
23. ?krlet &#8211; Eine einheimische weiße Traube aus der Moslavina, die in den letzten Jahren auf lokalem Niveau in Mode gekommen ist.<br />
24. Teran &#8211; Die wichtigste rote Sorte in Istrien; der internationale Name ist Refosco, obwohl einige Spezialisten und Winzer darauf bestehen, dass zwischen Teran und Refosco ein Unterschied besteht.<br />
25. Traminac (Traminer) &#8211; Er könnte in Slawonien hervorragende Weine ergeben, wo er auch massenhaft gezüchtet wird.<br />
26. Vugava &#8211; Eine edle, aromatische weiße Traube von der Insel Vis, die unter der Bedingung großer Investitionen glänzende Weine ergeben könnte.<br />
27. Zelenac &#8211; Eine weiße Traube, die Vlado Krauthaker aus der Versenkung hervorgeholt hat.<br />
28. Zweigelt &#8211; Eine rote Traube, die aus der Kreuzung von Frankovka (Blaufränkisch) und Lovrijenac (Lorenztraube) entstanden ist. Enjingis Zweigelt ist einer der wenigen guten kontinentalen Rotweine Kroatiens.<br />
29. ?lahtina (Chasselas) &#8211; Eine einheimische weiße Sorte aus der kroatischen Küstenregion, die die Weinindustrie auf der Insel Krk begründet hat.</p>
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		<title>Berühmte Winzer kroatischer Herkunft</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 05:28:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adria24</dc:creator>
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Wie auch anderswo am Mittelmeer wird Wein in Kroatien bereits seit der Antike erzeugt: Es gibt eine ganze Reihe griechischer und römischer Zitate, die sich auf die Weine von den dalmatinischen Inseln beziehen. Weniger bekannt ist jedoch die Tatsache, dass die kroatischen Winzer in den vergangenen hundert Jahren außerordentlich großen Einfluss auf die internationale Weinszene [...]]]></description>
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<p align="justify">Wie auch anderswo am Mittelmeer wird Wein in Kroatien bereits seit der Antike erzeugt: Es gibt eine ganze Reihe griechischer und römischer Zitate, die sich auf die Weine von den dalmatinischen Inseln beziehen. Weniger bekannt ist jedoch die Tatsache, dass die kroatischen Winzer in den vergangenen hundert Jahren außerordentlich großen Einfluss auf die internationale Weinszene hatten. Als am Ende des neunzehnten Jahrhunderts die Reblaus die istrischen und dalmatinischen Weinberge befiel und die Weinproduktion im wahrsten Sinne des Wortes dezimierte, kam es zu einer massenhaften Auswanderung von Kroaten aus diesen Landesteilen in die Überseegebiete. So gehörten Kroaten beispielsweise zu den Begründern der Weinindustrie in Neuseeland, wo die Häuser Nobilo und Babi? noch heute ausgesprochen erfolgreich agieren und ernstzunehmendes internationales Ansehen genießen. Ein Neuseeländer Kroate ist auch Jim Vuletich, der Schöpfer des sehr teuren und fast unerschwinglichen Rotweins mit Kultstatus Providence, der mit Recht zur engsten Weltspitze der Weine aus der neuen Welt gezählt wird. Aber der weltweit bekannteste kroatische Winzer ist doch unzweifelhaft Miljenko Mike Grgi?, der nach einer brillanten Karriere in Kalifornien in der Mitte der neunziger Jahre ein Weingut in Trstenik nahe Dubrovnik aufgebaut hat. Mike Grgi?, ein untersetzter älterer Herr, der langsam und deutlich spricht, voller Selbstvertrauen, begann seine Karriere als Winemaker des großen Robert Mondavi, des Mannes, der den modernen kalifornischen Weinbau erst geschaffen hat und dessen Reich sich bereits seit über dreißig Jahren unablässig erweitert. Nachdem er Mondavi verlassen hatte, begann Grgi?, Weine für Chateau Montelena zu produzieren, einen anderen sehr angesehenen Erzeuger aus dem Napa Valley in Kalifornien. Aus Anlass der 200-Jahrfeier der amerikanischen Revolution wurde 1976 in Paris eine kompetitive Verkostung der besten französischen und kalifornischen Weine veranstaltet. Unter den Weißweinen gewann der Chardonnay des Chateau Montelena aus dem Jahre 1973 den ersten Platz und besiegte damit die unvergleichlich teureren Montrachets auf ihrem eigenen Terrain. So ist Mike Grgi? in die Geschichte eingegangen. Grgi? hat später im Napa Valley das Weingut Grgich Hills gegründet, das er gemeinsam mit seiner Tochter führt. Hier werden schon seit vielen Jahren zuverlässige, elegante und zurückhaltende Standardweine produziert, die im Stil erheblich von der bis vor kurzem im Trend liegenden hochalkoholischen kalifornischen Produktion abweichen. Außer Grgich Hills ist in Kalifornien auch das Weingut Dobra Zemlya tätig, das ein Ehepaar mit kroatischer Herkunft in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts gegründet hat. In Südamerika, in Chile, hat der verstorbene Multimilliardär kroatischer Herkunft, Androniko Luk?i?, vor vielen Jahren die große und erfolgreiche Weinkellerei San Pedro gekauft. Die Welterfolge von Winzern kroatischer Herkunft und Abstammung zeugen am besten davon, wie tief und natürlich der Weinbau und die Weinindustrie in Kroatien verwurzelt sind. Der kroatische Weinbau teilt sich in zwei Hauptregionen: In die kroatische Küstenregion und in das kontinentale Kroatien. Die Küstenregion Kroatiens ist weiter unterteilt in die Unterregionen Istrien, das Hrvatsko Primorje, Norddalmatien, die Dalmatinska Zagora sowie das Mittlere und Südliche Dalmatien. Das kontinentale Kroatien ist in eine ganze Reihe von Unterregionen unterteilt, von Podunavlje über Slawonien, die Moslavina, eine Unterregion in der Nähe von Zagreb, bis nach Medjimurje und das Zagorje. Hinsichtlich der wirklichen Situation im kroatischen Weinbau sind jedoch drei Unterregionen wesentlich: erstens das Mittlere und Südliche Dalmatien, das einzigartige, potentiell für den Export außerordentlich wichtige Rotweine aus dem Mali Plavac produzieren kann, einer einheimischen kroatischen Sorte. Dann Istrien, das den größten Teil seines Weins durch den Tourismus verkauft und dessen Weinboom der letzten zehn Jahre sich ebenfalls auf eine autochthone Sorte gründet, den Istrischen Malvasia. Und schließlich Slawonien, das ideale klimatische Bedingungen und hervorragende Böden für die Produktion von Weinen aus internationalen Sorten besitzt, was die Erfolge von Enjingi und Krauthaker bestätigen. Das Mittlere und Südliche Dalmatien, Istrien und Slawonien sind also unzweifelhaft am repräsentativsten für das kroatische Weinangebot. Innerhalb dieser Regionen lohnt es sich, auf bestimmte Weinberge hinzuweisen wie zum Beispiel den von Kutjevo in Slawonien oder die von Pelje?ac und Hvar in Dalmatien, wo einige der besten kroatischen Weine gewonnen werden, aber auch auf einzigartige Lagen wie den Dinga? auf der Halbinsel Pelje?ac, der schon seit über hundert Jahren als exklusivster Weinberg für den Anbau des Mali Plavac gilt. Leider ist es wegen der Unzulänglichkeit der Grundbücher heute unmöglich, mit völliger Sicherheit zu sagen, wie viele Hektar Land in Kroatien insgesamt mit Weinreben bepflanzt sind. In der älteren Literatur werden Zahlen von über 80.000 Hektar genannt, aber viele Experten meinen, dass es trotz der intensiven Anlage neuer Weinberge in den letzen Jahren wesentlich weniger sind.</p>
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		<title>Auswahl und Bewertungskriterien</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 05:27:24 +0000</pubDate>
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In diesem Überblick über die kroatischen Weine wurden diejenigen Erzeuger und die Weine erfasst, die das erwähnte natürliche Potential bereits erfolgreich und zur Zufriedenheit der einheimischen und internationalen Bewunderer der kroatischen Weinszene nutzen. Das Bewertungssystem der einzelnen Weingüter und Weine, das wir im Text anwenden, ist dem autoritativen Weinführer von Hugh Johnson ?Pocket Wine Book? [...]]]></description>
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<p align="justify">In diesem Überblick über die kroatischen Weine wurden diejenigen Erzeuger und die Weine erfasst, die das erwähnte natürliche Potential bereits erfolgreich und zur Zufriedenheit der einheimischen und internationalen Bewunderer der kroatischen Weinszene nutzen. Das Bewertungssystem der einzelnen Weingüter und Weine, das wir im Text anwenden, ist dem autoritativen Weinführer von Hugh Johnson ?Pocket Wine Book? entnommen, das jährlich erscheint und bisher in über sieben Millionen Exemplaren verkauft wurde. Johnson ist einer der anerkanntesten britischen Weinpublizisten. Das System besteht aus vier Sternen: Die unbedeutendsten Weinbaubetriebe oder schwache Weine erhalten gar keinen Stern, und nur ganz hervorragende Weingüter und ganz herausragende Weine verdienen die vollen vier Sterne. Dabei ist es besonders wichtig zu betonen, dass die Beurteilung der einzelnen Weingüter nicht heißen muss, dass alle Weine, die dieser Betrieb produziert, die gleiche Beurteilung verdienen:Kurz gesagt, die Beurteilung eines Weingutes ist nicht identisch mit der Beurteilung seiner einzelnen Weine. Beispielsweise ist das Weingut des Slawonen Vlado Krauthaker eines der wichtigsten in Kroatien. Krauthaker bemüht sich, neueErzeugerstandards sowohl in den Weinbergen als auch im Keller einzuführen, hat andere private Winzer entscheidend beeinflusst und experimentiert mit neuen Sorten, was möglicherweise am Ende zu einer Erneuerung der Rotweinerzeugung im kontinentalen Teil des Landes führen wird. Aus all diesen Gründen ist Krauthaker eine unbedingt erwähnenswerte Erscheinung im kroa- tischen Weinbau. Aber das heißt noch nicht, dass alle einzelnen Weine Krauthakers gleichermaßen gut sind: Einige sind Spitzenweine, andere nur mittelmäßig. Die Beurteilungen der Weingüter beziehen sich also nicht nur auf die Qualität ihrer gesamten Produktpalette, sondern auch auf ihre Bedeutung für die Entwicklung der kroatischen Weinindustrie. Neben Vlado Krauthaker ist auch Mario Mendek ein besonders charakteristisches Beispiel. Sein Weingut in der Nähe von Dubrovnik ist wahrscheinlich das bedeutendste in Dalmatien, da er versucht, neue, in Kroatien noch unbekannte Kriterien in der Produktion großer Rotweine zu erfüllen. Für seine Verdienste um die Anhebung des Produktionsniveaus wie auch für die Qualität seines Prestigeweins mit dem Namen Selekcija verdient Mendek vier Sterne. Aber seine schwächeren Weine, besonders der Enigma, erreichen bisher nicht annähernd den Rang des Selekcija, und deswegen steht bei seinem Weingut die Bewertung zwei bis vier Sterne. In jedem Fall wurden alle wichtigeren und besseren Weine im Angebot der einzelnen Weingüter gesondert mit Sternen bewertet.</p>
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		<title>Der Welterfolg der kroatischen Weine</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 05:26:50 +0000</pubDate>
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Das Jahr 2004 war das erfolgreichste in der Geschichte des kroatischen Weinbaus. Dieses Jahr verzeichnete nämlich den ersten ernsthaften Durchbruch kroatischer Weine in der internationalen Szene. Zum ersten Mal widmete Ende 2003 der angesehene britische Publizist Hugh Johnson in seinem in Millionenauflage erschienen Taschenweinführer den kroatischen Weinen ebenso viel Platz wie auch den in der [...]]]></description>
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<p align="justify">Das Jahr 2004 war das erfolgreichste in der Geschichte des kroatischen Weinbaus. Dieses Jahr verzeichnete nämlich den ersten ernsthaften Durchbruch kroatischer Weine in der internationalen Szene. Zum ersten Mal widmete Ende 2003 der angesehene britische Publizist Hugh Johnson in seinem in Millionenauflage erschienen Taschenweinführer den kroatischen Weinen ebenso viel Platz wie auch den in der Welt schon lange etablierten slowenischen Weinen und beurteilte einige unserer Weine außerordentlich gut. Später, im Frühjahr 2004, wurde in der kroatischen Botschaft in Paris eine Verkostung einiger kroatischer Weine für das einflussreiche französische Magazin La Revue du Vin de France organisiert. Ein Resultat dieses Tastings waren die hervorragenden Besprechungen für den Plavac Barrique von 1999 und den Pro?ek Hectorovich des kroatischen Winzers Andro Tomi? sowie die gute Besprechung des Plavac Murvica des Bra?ers Hrvoje Bakovi?. Tomi?s Weine fanden sich sogar auf der Titelseite der Maiausgabe von La Revue du Vin de France. Schließlich konnte man im Sommer 2004 erfahren, dass der slawonische Winzer Ivan Enjingi von den Experten des weltweit einflussreichsten Weinmagazins, des britischen Decanter, zum absoluten Weltsieger in der Kategorie der weißen Cuveeweine bis zum Preis von 10 Pfund gewählt worden war. Der Decanter hat auch zwei weitere Weine Enjingis mit geringeren Auszeichnungen bedacht. Enjingi hat auch auf Decanters Internationalem Wettbewerb 2005 mehrere Medaillen erhalten sowie der große slawonische Produzent PPK Kutjevo. Diese außerordentlichen internationalen Erfolge zeigen, dass in Kroatien Weine von Weltklasse produziert werden können. Das ist nur natürlich, wenn man die glänzenden klimatischen Bedingungen und die Tatsache bedenkt, dass Kroatien zwei hervorragende einheimische Sorten besitzt: den Mali Plavac, der große und teure Weine hervorbringen kann, und den Istrischen Malvasia, der ein unverzichtbares Element des Tourismusangebots dieser Halbinsel geworden ist. Die internationalen Anerkennungen sind auch mein Ergebnis der gesteigerten Investitionen in den Weinbau und die Weinkellerei besonders in den letzten Jahren. Die kroatische Weinindustrie könnte in einigen Jahren die nächste große Attraktion auf dem internationalen Weinmarkt werden. Denn dieser Markt befindet sich ständig auf der Suche nach neuen, nicht allzu teuren Erzeugern. Ihr komparativer Vorteil im Verhältnis zur Konkurrenz ist die Tatsache, dass Kroatien über den Tourismus verfügt als Mittel der effizientesten direkten Bewerbung seiner Weine. Die Tourismusindustrie müsste jedoch anfangen, den Wein als eine der wichtigsten Tourismusattraktionen zu behandeln: Der Wein muss einfach ein wesentliches Element des gesamten kroatischen Tourismusprodukts werden, wie es in Istrien, der bestorganisierten Tourismusregion Kroatiens, bereits geschehen ist. Dies ist eine der Bedingungen dafür, dass Kroatien sich bald zu den anerkannten europäischen Weinländern zählen kann und dass es einer breiten Öffentlichkeit für seine Weine bekannt wird. Aber dafür hat es ein glänzendes natürliches Potential.</p>
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		<title>Ein Wort des Autors</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 05:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adria24</dc:creator>
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Über die kroatischen Weine zu schreiben, ist heute ein großes Vergnügen. Erstens, weil die kroatischen Weine immer besser und mit den ernstzunehmenden internationalen Weinen immer konkurrenzfähiger werden, und weil die Richtungen einer weiteren erfolgreichen Entwicklung der kroatischen Weinindustrie immer deutlicher zu erkennen sind. Die kroatischen Weine sind eine Unternehmung, die Fortschritte macht. Als der Autor [...]]]></description>
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<p align="justify">Über die kroatischen Weine zu schreiben, ist heute ein großes Vergnügen. Erstens, weil die kroatischen Weine immer besser und mit den ernstzunehmenden internationalen Weinen immer konkurrenzfähiger werden, und weil die Richtungen einer weiteren erfolgreichen Entwicklung der kroatischen Weinindustrie immer deutlicher zu erkennen sind. Die kroatischen Weine sind eine Unternehmung, die Fortschritte macht. Als der Autor Mitte 2003 sein erstes Buch über die Weine fertig stellte, war die Situation noch etwas anders: Aber gerade im letzten Jahr hat der kroatische Weinbau seine besten Momente erlebt, was verständlicherweise ein Ergebnis der langjährigen Investitionen, des Suchens nach dem richtigen Weg und des Kampfes um das wirtschaftliche Überleben der führenden kroatischen Winzer war. Zweitens beinhaltet das Schreiben über den Wein notwendigerweise auch einen gewissen Hedonismus, insbesondere in einem Land wie Kroatien, wo der Genuss des Weins mit dem Genuss einer ganzen Reihe anderer Erscheinungen verbunden ist, die das Leben lebenswert machen und die im übrigen der Grund der immer größeren weltweiten Attraktivität Kroatiens als des führen- den Urlaubsziels am Mittelmeer sind. Auch die französischen und die italienischen Medien haben mit einer kaum verborgenen Dosis Bedauerns bestätigt, dass Kroatien 2005 in vielen Aspekten die Cote d?Azur und die Costa Smeralda überholt hat. Davon zeugt auch die immer größere Zahl internationaler Berühmtheiten auf Hvar, in Dubrovnik oder auf Bra?, die früher nicht an die Adria kamen. Der Wein ist unzweifelhaft ein immanenter Bestandteil der touristischen Attraktivität Kroatiens, den man noch mehr betonen muss. Drittens ist es auch dank der Arbeiten von Leuten, die mit der Beschreibung von Weinreben und Weinen den größeren Teil ihrer Karrieren bestritten haben, relativ leicht, die kroatischen Weine vorzustellen. So wäre dieser Überblick völlig unvollständig ohne zum Beispiel den monumentalen Ampelographischen Atlas von Professor Nikola Miro?evi?, ohne die außerordentlich informativen kroatischen Weinführer des geschätzten Kollegen Sre?ko Ljubljanovi?, wie auch ohne das glänzende Buch der Wissenschaftler Dr. Edi Maleti? und Jasenka Piljac über die Identität des anonymen Ka?tellaner Crnljenac mit dem berühmten kalifornischen Zinfandel.</p>
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