Kroatischer Wein

Um den kroatischen Wein noch erfolgreicher im touristischen Angebot zu platzieren, also in den Restaurants, Hotels, Bars und Vinotheken, aber auch durch die direkt Vermarktung in den Kellern der Weinstraßen, und um ihn auf den Weltmärkten erfolgreich zu präsentieren, müssen einige offensichtliche strukturelle Probleme in der kroatischen Weinindustrie behoben werden. Dies betrifft vor allem die Erhältlichkeit einzelner Weine. Wie wir bereits gesagt haben (und wie das Beispiel Sloweniens zeigt), sind in der Welt der Spitzenweine die Mengen nicht das Hauptkriterium für gute Exportergebnisse. Aber obwohl der Durchbruch auf den westlichen Märkten wünschenswert wäre, wo der Weinbau eine glänzende Rolle in der Werbung für den kroatischen Tourismus spielen könnte, stützt sich die kroatische Weinindustrie doch auf den Absatz im Lande, der sich während der Tourismussaison erheblich verstärkt. Die kroatischen Weine, das wiederholen wir, müssen ein Teil des Images von Kroatien als einer immer beliebteren Tourismusdestinationen sein, und sie müssen ein integraler Bestandteil des kroatischen Tourismusprodukts werden. Um das zu erreichen, müssen die wichtigsten kroatischen Weinmarken verhältnismäßig breit erhältlich sein, was wiederum nicht negativ auf die bereits erreichten Qualitätsstandards einwirken darf. Die führenden kroatischen Winzer, besonders die aus den ausgesprochenen Tourismusregionen Istrien und Dalmatien stehen vor einer kom- plizierten Aufgabe: nicht der Versuchung der Hyperproduktion nachzugeben, die notwendigerweise die Qualität des Weins zunichte machen würde, aber auch keinen Mangel an ihren wichtigsten Sorten zuzulassen, wie es im Jahre 2004, insbesondere mitten in der Tourismussaison, in einigen der wichtigsten Tourismuszentren Istriens und Dalmatiens passiert ist. Neben der Gewährleistung von adäquaten Mengen, was in Zukunft nur durch die Anpflanzung neuer Weinberge geschehen kann, ist die zweite aktuelle Frage die Standardisierung der Qualität. Kroatien hat bisher außer einigen istrischen Malvasias und Plenkovi?s Zlatan Plavac keine verlässlichen Marken in seinen Tourismusgebieten, die jedes Jahr wenigstens ein annähernd ähnliches Qualitätsniveau erreichen und die sich im breiteren Handel befinden. Die Standardisierung der Qualität ist eine Bedingung für die Anerkennung und den langfristigen Markterfolg der kroatischen Weine, vor allem derer von mittlerem Rang, die in den Restaurants am meisten konsumiert werden. Und drittens investieren die kroatischen Winzer, außer den istrischen, gegenwärtig nicht genug in die Werbung für ihren Wein. Bisher konnte sich die kroatische Weinindustrie weder systematischer Formen der Weinwerbung rühmen, noch einzelner Marketingerfolge, die als generelle Modelle der Bewerbung dienen könnten. Wir hoffen, dass dieser komprimierte Weinführer einen positiven Impuls gibt, der diesen Zustand verändern hilft.

 

Der Welterfolg der kroatischen Weine
Korak
Berühmte Winzer kroatischer Herkunft
Kozlovic
Frano Milos

Entwicklungsrichtungen des kroatischen Weinbaus

Die internationalen Erfolge von Ivan Enjingi und Andro Tomi?, oder auch die hervorragenden Besprechungen, die Vlado Krauthaker und Ivica Mato?evi? von Hugh Johnson erhalten haben, weisen sehr klar die Hauptrichtung für die Entwicklung der kroatischen Weinindustrie. Es handelt sich natürlich um die ständige Qualitätsverbesserung der Weine. Kroatien kann nur durch die Erzeugung kompromissloser Qualitätsweine, wenn möglich aus autochthonen Sorten (wobei Dalmatien mit dem Plavac und Istrien mit dem Malvasia gegenüber Slawonien hier erheblich im Vorteil sind), ein wichtiges und geschätztes Weinland werden. Auf dem Weltmarkt dominiert schon seit mehreren Jahren der Trend, dass das Interesse an einheimischen Sorten wächst, vor allem wenn es sich um die kleineren Weinerzeugerländer handelt. Aber die ständige Qualitätssteigerung muss vor allem von den Erzeugern selbst betrieben werden. Wie die istrischen Winzer durch ihre jährliche Schau Vinistra bedeutende Qualitätsstandards für den Malvasia aufgestellt haben, so müssten auch die dalmatinischen Produzenten einen Wettbewerb für den Plavac begründen oder eine Gesellschaft, die die Qualität der einzelnen Plavac kontinuierlich beobachtet und den Wein nicht nur aufgrund seiner geographischen Herkunft, sondern auch aufgrund einer regelmäßigen jährlichen Weinverkostung in Kategorien einstuft. Ein derartiges System wird bereits seit fünfzehn Jahren in Österreich angewendet, das in eben dieser Periode auch die Renaissance seines Weins erlebt hat. Weiterhin müssten klare Verfahren für die Produktion einzelner Weine festgelegt werden. Andro Tomi?, der Schöpfer des hervorragenden Pro?ek Hectorovich, hat vorgeschlagen, die Produktionsmethoden verschiedener Pro?ektypen gesetzlich zu regeln und Qualitätsunterschiede zwischen den Pro?eks zu definieren, die zu den wichtigeren kroatischen Weinen gehören. Neben dem ständigen Beharren auf strengeren Kriterien und einer konstanten Verkostung, Überprüfung und Beurteilung der Weine muss die zweite Hauptentwicklungsrichtung des kroatischen Weinbaus die schnelle Privatisierung der noch verbliebenen großen staatlichen Erzeuger sein. Denn es ist eine Tatsache, dass die besten kroatischen Weine alle von privaten Winzern produziert werden. 2004 wurden endlich die großen und bedeutenden Kutjeva?ki Podrumi privatisiert, aber noch immer befinden sich Tausende Hektar glänzender slawonischer Weinberge in staatlichem Besitz, die die Trauben für einige der besten Weine in diesem Teil Europas geben könnten. Und schließlich ist eine der nötigen Entwicklungsrichtungen des kroatischen Weinbaus die engere Zusammenarbeit mit den Gastronomen. Die Gastronomie und die Weinproduktion stehen in einem natürlichen Zusammenhang miteinander. Es muss entschieden mehr getan werden, damit die Restaurantbesitzer lernen, welche kroatischen Weine zu einem bestimmten kulinarischen Stil angeboten werden sollten und was das Spezifische dieser Weine ist. Die Restaurants und Hotels sollten genau wie die in der Champagne oder der Toskana ständige Ausstellungs-, Informations- und Verkaufspunktdes kroatischen Weinbaus werden. Zu all dem sollte die Anpflanzung neuer Weinberge vor dem Beitritt zur EU hinzukommen, wenn die Ausweitung der Weinberge gesetzlich beschränkt werden wird.

Franjo Lovrec
Slawonien
Bobnjar
Dalmatien – Zadar und Sibenik Region
Miljenko Grgic

Zdjelarevic

Davor Zdjelarevi? aus Brodski Stupnik ist einer der ersten ernsthaften privaten Winzer Kroatiens und Slawoniens. Obwohl Zdjelarevi? wie auch die anderen Slawonen sein erstes nennenswertes Geld mit dem Gra?evina (zwei Sterne) verdient hat,sind seine erfolgreichsten Weine Chardonnays, mit denen er bei dem französischen Wettbewerb Chardonnay du Monde zwei Silbermedaillen gewonnen hat. Zdjelarevi?s Chardonnays sind voll, rein, besitzen feine Säuren und erinnern im Stil bisweilen an einfache Chablis. Neben Gra?evina und Chardonnay (die unter den Bezeichnungen Sv. Klara und Reserve im Barrique ausgebaut werden), produziert Zdjelarevi? auf seinen über zwanzig Hektar eigenen und gepachteten Weinbergen auch den Schaumwein Grof, Rotburgunder, Merlot und eine bei uns fast unbekannte Sorte, die Kreuzung Icrocio Manzoni, die in der Version Zdjelarevi?s über 14 Prozent Alkohol erreicht, sowie einige Cuveeweine. Die Familie Zdjelarevi? besitzt auch ein Hotel und ein Restaurant in Brodski Stupnik.

 

 

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Adzic

Der ehemalige Fußballspieler von Dynamo Zagreb ?eljko Ad?i? ist einer der Kutjevoer, die von der wachsenden Nachfrage nach dem slawonischen Gra?evina von vor zehn Jahren profitiert haben. Ad?i?s Gra?evina (zwei Sterne) ist ein zuverlässiger, süffiger Wein für den Alltag, dessen Qualität von Ernte zu Ernte nicht signifikant abweicht und den man häufig in Restaurants und Cafes findet. Außer dem Gra?evina produziert Ad?i? auf insgesamt acht Hektar Weinbergen auch Grauburgunder, Riesling und Rotburgunder.

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Djakovacka vina

Das Landwirtschaftliche Kombinat in Djakovo ist der größte slawonische Weinproduzent nach den Kutjeva?ki Podrumi. Die Djakova?ki Podrumi verfügen über 340 Hektar Weinberge, die auch Trnava und den Mandi?evac einschließen, einen der bekanntesten slawonischen Weinberge. Der Traminer vom Mandi?evac ist der wichtigste Wein des Landwirtschaftlichen Kombinats aus Djakovo, mit dem die Djakovoer regelmäßig auch den Heiligen Vater versorgen. Der Archivwein Gra?evina unter den Djakovoer Weinen hat vor mehreren Jahren einen Championtitel auf der Messe in Ljubljana gewonnen. Djakova?ka Vina produziert auch Riesling, weißen Pinot, Chardonnay, Sauvignon und roten Pinot.

Djakovacka biskupija
Wein Index

Ilocki podrumi

Der Blick auf die unendlichen Reihen von Weinstöcken der Iloker Weinberge wirkt immer beeindruckend, gerade so wie auch die Geschichte dieser Gegend, die davon erzählt, wie die Tradition der Rebenzucht hier bis in die Antike zurückreicht. Der Boden in Srijem ist ausgesprochen reich und fast ideal für einige der bedeutendsten internationalen Sorten, vor allem für Riesling und Traminer. Die Firma Ilo?ki Podrumi, die wie die ganze Gegend im Krieg schwer gelitten hat, besitzt heute mehr als 250 Hektar Weinberge, und ihre leichten und reinen Weine sind für kroatische Verhältnisse sehr günstig.

Djakovacka vina
Kutjevacki podrumi
Wein Index
Entwicklungsrichtungen des kroatischen Weinbaus

Djakovacka biskupija

Die Djakova?ka Biskupija ist bereits seit Jahrzehnten für ihre Messweine bekannt, die von der Lage Trnava stammen, wo die Verwaltung der Diözese Djakovo dreißig Hektar Weinberge besitzt. Der Messtraminer von Trnava, das bekannteste Produkt der Nachfolger des großen Djakovoer Bischofs Strossmayer, ist ein ausgesprochen aromatischer, schwerer, etwas altmodischer Weißwein, der dennoch vom Potential des Traminers in diesem Teil Slawoniens zeugt. Außer dem Traminer produziert die Diözese Djakovo auch Chardonnay und Gra?evina und füllt sie ab.

Djakovacka vina
Wein Index

Kutjevacki podrumi

Der Kutjeva?ka Gra?evina war bis vor zehn Jahren das Symbol für die slawonischen Weißweine und der meistbestellte Artikel auf den Weinkarten der meisten Restaurants im kontinentalen Teil Kroatiens. Die Kutjeva?ki Podrumi, die Produzenten der Marke Kutjeva?ka Gra?evina, haben Jahrzehnte lang als typischer sozialistischer Gigant in einem Land funktioniert, in dem es Privatleuten nicht erlaubt war, Wein für den Markt zu produzieren. Sie wurden 2004 privatisiert (der Besitzer ist der Ölunternehmer Enver Morali?, ein persönlicher Freund des kroatischen Präsidenten Mesi?) und besitzen nicht weniger als 450 Hektar Weinberge, was für kroatische Verhältnisse unwahrscheinlich viel ist, und dazu kaufen sie noch Trauben von etwa siebenhundert anderen Weinbergen. In ihrer Massenproduktion haben die Kutjeva?ki Podrumi oft die Qualität vernachlässigt, aber ihre Dessertweine gehören nicht nur zu den besten in Kroatien, sondern auch zu den besseren der Welt. Dies gilt besonders für die Traminer und Gra?evina Auslesen und Eisweine (vier Sterne), die mit ihrer Konzentration und ihrem Reichtum die Spitzenweine unter den ungarischen Tokajern erreichen, während sie sich in ihrer Eleganz mit den Sauternes und den Barsacs vergleichen lassen. In guten Jahren sind sie die besten kroatischen Weine überhaupt, die vielleicht verhältnismäßig teuer sind (etwa 50 Euro pro Fläschchen von 0,375 l), die aber jeden ausgegebenen Euro wert sind. Die Kutjeva?ki Podrumi haben kürzlich eine Linie anspruchsvoller Barrique-Weine unter dem Markenzeichen De Gotho vorgestellt (Merlot, Rotburgunder, Chardonnay), während man aus ihrem Standardangebot die immer soliden Weißburgunder hervorheben muss (zwei Sterne).

Ilocki podrumi
Djakovacka vina
Wein Index
Entwicklungsrichtungen des kroatischen Weinbaus

Krauthaker

Vlado Krauthaker ist wahrscheinlich gegenwärtig der wichtigste und ambitionierteste kroatische Winzer. Genau wie Enjingis teilt sich auch Krauthakers Karriere in zwei Perioden: in eine Periode der Kapitalakkumulation, als Krauthakers Gra?evina unter den Weinen eine ebenso verbreitete Marke wurde, wie es das O?ujsko unter den kroatischen Bieren ist, und in eine Periode der Qualitätssteigerung, der Etablierung neuer Standards, des Experimentierens und der Produktion von Spitzenweinen. Heute bezieht Krauthaker seine Trauben von über fünfzig Hektar Weinbergen im Gebiet um Kutjevo und füllt damit zwischen 280 und 350 tausend Flaschen im Jahr. Einige Weißweine gären und lagern im Barrique, während die Rotweine in großen Fässern aus slawonischer Eiche fermentiert werden, die Krauthaker ?Badnjevi? nennt, und nach der Gärung bis zu einem Jahr in kleinen Eichenfässern verbringen. Krauthakers beste Lagen heißen Rosenborg und Mitrovac. Auf ihnen wächst auch ein Chardonnay, der vor einigen Jahren auf der Weltmeisterschaft des Chardonnay in Frankreich eine Silbermedaille gewonnen hat und der tatsächlich zu den besten kroatischen Weißweinen gehört, die in jüngerer Zeit produziert wurden. Neben den brillanten Chardonnays mit den Bezeichnungen dieser beiden Weinberge (vier Sterne) verdient auch Krauthakers gewöhnlicher Chardonnay, der den Vermerk ?unfiltriert? trägt (drei Sterne) alle Komplimente, während der stark barrique-ausgebaute, ebenfalls unfiltrierte Sauvignon (drei bis vier Sterne) viel Verständnis und Geduld erfordert: Es handelt sich um einen ungewöhnlichen, originellen und kompromisslos ausgebauten Wein, der dennoch beachtliche Markterfolge erzielte. Der gewöhnliche Gra?evina bleibt auch weiterhin ein unverzichtbarer Bestandteil der Weinkarten der meisten kroatischen Restaurants, während der halbtrockene Zelen (dabei handelt es sich um eine sehr seltene, aber keinesfalls autochthone Sorte) ein charakteristisches Beispiel für Krauthakers Innovativität ist. Der Merlot Rose (drei Sterne) ist vermutlich der zuverlässigste trockene Rosewein Kroatiens, und die Gra?evina Auslesen (vier Sterne) gehören zur absoluten Spitze des Dessertangebots. Außer dass er seine besten Weine nicht filtriert, war Vlado Krauthaker auch unter den ersten bei uns, die die Grüne Lese eingeführt haben, was die Struktur, das Aroma und den Geschmack des Chardonnay und des Sauvignon Blanc zusätzlich intensivieren und den herkömmlichen Gra?evina definitiv bereichern soll. Besonders interessant ist es hinzuzufügen, dass Krauthaker eine ganze Reihe von Sorten angepflanzt hat, die bisher in Kroatien nicht kommerziell gezüchtet wurden wie etwa Syrah und Viognier. Es bleibt zu hoffen, dass Krauthaker bald auch mit seinen Rotweinen zumindest annähernd solchen Erfolg erzielen wird wie mit seinen wichtigsten Weißweinen.

Auswahl und Bewertungskriterien
Ivo Skaramuca
Die wichtigsten Sorten im kroatischen Weinbau
Slawonien
Gra?evina

Enjingi

Ivan Enjingi ist der meistausgezeichnete kroatische Winzer, der seine Weine ausschließlich in Kroatien produziert. Das Londoner Magazin Decanter, das im Namen mit Recht den Obertitel World?s Best Wine Magazine führt, hat Enjingi zum absoluten Weltsieger in einer der Kategorien erklärt, die während des einjährigen Wine Tastings von Decanter beurteilt wurden. Daran hatten mehrere Tausend Erzeuger aus allen Wein produzierenden Ländern der Welt teilgenommen. Enjingi gewann in der Kategorie der weißen Cuveeweine (es handelte sich also um eine Mischung mehrerer Sorten), die bis zu zehn Pfund kosten. Den Championtitel hat er mit dem wirklich glänzenden Wein Venje (vier Sterne) von 1998 gewonnen, von dem er ca. zwanzigtausend Flaschen erzeugt hat. Dies ist eine Mischung von speziell im Barrique ausgebautem Riesling, Traminer, Grauburgunder, Gra?evina und Sauvignon, und er fasziniert mit seiner Fülle, seiner Eleganz, seiner öligen Struktur und seiner Reifungskapazität. Bald wird auch der Venje von 2002 (vier Sterne) auf dem Markt erscheinen, den der Winzer selbst für noch besser hält als den einstigen Titelträger. Der Venje wird nur in den besten Jahren produziert. Außer dem Venje hat Decanter auch Enjingis Gra?evina Spätlese 2002 (drei Sterne) und seinen Grauburgunder (drei Sterne) mit etwas geringeren Auszeichnungen gewürdigt. Die Geschichte von Ivan Enjingi ist paradigmatisch für die Entwicklung der privaten Weinindustrie Kroatiens. Als er gegen Ende der achtziger Jahre auf den Markt kam, ließ Enjingi vermuten, dass er die glänzenden slawonischen Weinlagen zu nutzen wusste: Einige seiner ersten Flaschen waren tatsächlich hervorragend, während viele leider nur Mittelmäßigkeit erreichten. Aber mit der Etablierung einer verhältnismäßigen Massenproduktion gewann Enjingi die nötigen finanziellen Mittel, die er dann in die Verbesserung sowohl der Weinberge als auch seiner Weinkellerei investierte. Ivan Enjingi produziert heute eine relativ breite Palette von Weinen, unter denen ein ungewöhnlicher hochalkoholischer Traminer erwähnenswert ist, der im Elsässer Stil vinifiziert wird (drei Sterne), und ein Zweigelt aus dem Barrique (drei Sterne), einer der wenigen Rotweine aus dem kontinentalen Teil Kroatiens, die Aufmerksamkeit verdienen. Enjingi besitzt 47 Hektar Weinberge, was für einen privaten Winzer in Kroatien außergewöhnlich viel ist. Seine Weinberge umfassen einige der besten Lagen im Zlatna Dolina von Kutjevo wie Hrnjevac, Mitrovac und Venje, nach der Decanters Weltsieger seinen Namen erhalten hat.

Slawonien
Gra?evina
Ivo Skaramuca
Der Welterfolg der kroatischen Weine
Die wichtigsten Sorten im kroatischen Weinbau